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Sport ist Mord

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sportDiesen Satz hört man häufig von Sportmuffeln, die eine Ausrede suchen um weiter faul auf dem Sofa liegen zu können. Doch im Laufe der Jahre traf dieser Satz immer häufiger zu.

Das jüngste Ereignis ist der Tod des Handballers der TSV Dormagen, Sebastian Faißt, der am Dienstag den 3. März beim Junioren-Länderspiel gegen die Schweiz…

…ohne Einwirkung des Gegners zusammengebrochen und kurz darauf in der Kabine gestorben war. Der Hoffnungsträger des deutschen Handballs starb nur vier Tage vor seinem 21. Geburtstag an Herzversagen, was nun nach der Obduktion als sichere Todesursache gilt und nicht wie zunächst vom Mannschaftsarzt angenommen an einem geplatztem Gefäß im Schädel. An seinem Geburtstag am Samstag wurde Sebastian in seinem Heimatort Alpirsbach-Oberehlenbogen beigesetzt. An dem Trauerzug waren 1000 Menschen beteiligt unter denen auch der Bundestrainer Heiner Brand sowie der Hauptgeschäftsführer Dormagens Uli Derad: «Der Handballsport verliert einen großartigen Menschen und einen lieben Freund.»

Jetzt werden die Diskussionen über die Gefährlichkeit des Sportes langsam lauter, denn dies war nicht der einzige Fall. So starben in den letzten Jahren einige Sportler meistens an Herzversagen. Nun fragt man sich doch: Ist Sport wirklich so gut für die Gesundheit wie es immer gesagt wird?

Die Antwort ist ja, solange man seine eigene Schmerzgrenze nicht überschreitet. Sport gilt generell als gesundheitsfördernd, da er zu hohen bzw. zu niedrigen Blutdruck verhindert und damit auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt. Doch die Mischung aus zu intensivem Training und nicht entdeckten Herzfehlern können bei Profisportlern tödlich enden.

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