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Titelrennen- so spannend wie nie

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In der deutschen Fußballbundesliga ist aktuell Winterpause. Rekordmeister Bayern München kann auf eine gute Hinrunde zurückblicken. In allen drei Wettbewerben, der Meisterschaft, dem DFB-Pokal sowie der Champions League wurde das Maximale erreicht. Die Münchner haben die beste Abwehr und den besten Angriff der Liga. Auf internationaler Ebene wurde die Gruppenphase in der Champions League, trotz starker Gegner wie Manchester City, gewonnen. Aufgrund dieser starken Hinrunde sehen die Verantwortlichen des FC Bayern keinen Grund auf dem Transfermarkt tätig zu werden.

Der amtierende deutsche Meister aus Dortmund knüpfte an die starken Leistungen der letzten Saison nahtlos an und steht aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz, sowie im Viertelfinale des DFB-Pokals. Einzig auf internationaler Ebene enttäuschten die Dortmunder. Die Gruppenphase der Champions League wurde auf einem enttäuschenden letzten Platz abgeschlossen.

Auf dem dritten Tabellenplatz rangiert aktuell der FC Schalke 04, knapp vor der Borussia aus Mönchengladbach, die wohl größte Überraschung der Hinrunde. Die Verantwortlichen der Schalker sind mit der bisherigen Hinrunde zufrieden. Nur das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal gegen eben diese Überraschungsmannschaft aus Mönchengladbach trübt das Bild, da der Pokal im Vorjahr noch geholt werden konnte.

In der Europa League läuft allerdings alles nach Plan. Die Gruppenphase wurde locker erreicht und nun stehen sie in der Zwischenrunde und müssen dort gegen Viktoria Pilsen ran.

Die Gladbacher überraschten dadurch, dass sie in der Vorsaison erst in der Relegation den Klassenerhalt sichern konnten und nun mit fast dem gleichen Kader auf dem vierten Tabellenplatz stehen.

Diese vier Teams gelten als die Titelfavoriten, da vor allem Werder Bremen und Bayer Leverkusen nicht konstant genug agierten.
Werder Bremen spielte meist guten Fußball, doch sie enttäuschten in erster Linie mit hohen Niederlagen gegen die Mitkonkurrenten um die oberen Plätze (5:0 Niederlage gegen Mönchengladbach und Schalke 04, 4:1 Niederlage gegen Bayern München). Nur gegen den BVB fiel die Niederlage mit einem 0:2 nicht allzu hoch aus, wovon sich die Werderaner allerdings auch nichts kaufen können.

Der VFL Wolfsburg enttäuschte auf ganzer Linie und muss eher gegen den Abstieg kämpfen, als wie gewollt die Internationalen Plätze anzuvisieren.

Weitere Abstiegskandidaten sind der Sportclub Freiburg, der FC Augsburg, Kaiserslautern, Nürnberg, Mainz und Hamburg.
Einzig Hamburg überraschte damit, im unteren Teil der Tabelle zu stehen, wobei die Mannschaft seit dem Trainerwechsel von Michael Oenning zu Thorsten Fink immer besser in Tritt kommt.

Alle anderen Mannschaften mussten wohl damit rechnen, gegen den Abstieg spielen zu müssen. Wer am Ende den Gang in Richtung zweite Liga antreten muss, wird sich zeigen.

Jana Klinger

 

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