Das in den Jahre 1913-1917 erbaute Bürgerhaus- eine der ältesten Spielstätten im Rheinland, eine Stiftung der Fam. Colsmann- wird zur Zeit saniert. Im Inneren befindet sich ein großer Saal, welcher für Konzerte und Veranstaltungen genutzt wurde, zudem ein kleiner Saal, welcher für Kammerkonzerte seinen Platz bot. Des Weiteren gibt es ein Trauzimmer, in dem geheiratet werden konnten. Außerdem sind in dem Bürgerhaus sowohl eine Gymnastikhalle als auch eine Gastronomie für geselliges Beisammensein mit Speisen und Getränken vorzufinden. Bemerkenswert an dem Gebäude ist ebenso die äußere Gestaltung mit Türmen und Erkern, dem überdachten Gang und der Bürgerhaustreppe.
Bei Renovierungsarbeiten im Jahre 2006 wurde Asbest gefunden, woraufhin das Prachtstück entkernt wurde und zur Zeit immer noch renoviert wird. Wertvolle Einrichtungsgegenstände wurden einfach entsorgt und im Winter 2009 platzten die nicht abgedrehten Wasserleitungen, so dass das gesamte Untergeschoß voll Wasser lief. Der Wasserschaden wurde nie beseitigt, so dass die Feuchtigkeit das gesamte Gebäude umfasst hat und nun bereits Türen und Holzverkleidungen gänzlich verschimmelt sind.
50 Tonnen Asbest wurden bereits entsorgt. Wann die Arbeiten allerdings abgeschlossen sein werden, steht noch nicht fest. Da die Stadt noch auf die zugesagten Gelder von Land und Bund wartet. Die Renovierung wird bis zu 11 Millionen Euro kosten.
Carina Müller
Von Baum zu Baum schwingen, mitten im tiefsten Wald.
Nur mit ein paar Seilen gesichert bis zu 15m über dem Erdboden schweben.
Vor Herzklopfen und Bauchkribbeln die Luft anhalten.
All das und noch viel mehr wird Wirklichkeit in Langenbergs Freizeitattraktion, dem Waldkletterpark am Bismarckturm. Hier kann sich jeder, der mindestens 4 Jahre alt ist, in höchster Höhe austoben und ausprobieren.
Sauber und naturbelassen
Als 2009 der Park gebaut wurde, gab es neben Neugier und Zuspruch auch einige Skeptiker. Würde das das Ende vom nahezu unberührten, idyllischen Senderwald bedeuten? Würden nun entspannte Sonntagsspaziergänge von lautem Kindergeschrei gestört werden?
Heute, nach drei Jahren Waldkletterpark kann man beruhigt sagen, dass so gut wie all diese Zweifel genommen werden konnten. Beim Aufbau der Parcours wurde bewusst darauf geachtet, die gegebene Natur nicht zu zerstören, sondern vielmehr zu nutzen, was das Klettererlebnis auch viel realistischer macht. Und oft werden die Kletternden von Spaziergängern und Wanderern erst bemerkt, wenn sie schon unmittelbar unter ihnen stehen. Auf diese unaufdringliche Art wird eher Neugier geweckt als gestört, und man bekommt Lust, es den Kletterern gleich zu tun, um den Wald mal aus einer ganz anderen Perspektive zu erkunden.
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Angefangen hat alles mit einem Gerüst aus Holz, das im Jahre 1893 errichtet wurde und welches als Aussichtsturm genutzt wurde. Ein Ende ist allerdings noch nicht in Sicht, denn der Langenberger Bismarckturm steht bis heute und hat sich zu einem Zentrum für Freizeitspaß entwickelt. Mittlerweile wird der 28,4 Meter hohe Turm, der auf dem Hordtberg steht, umrandet von einem Restaurant, einer Minigolfanlage und einem Waldkletterpark.
Den Turm kennt jeder Langenberger, seine Geschichte jedoch nur wenige. Die Gründung des „Bismarckturm-Bau-Komitees“ 1899 war der erste Schritt für die Errichtung des „Sendernachbarn“. Im März 1904 einigten sich die Verantwortlichen auf den Entwurf des Elberfelder Architekten A. Eugen Fritsche, worauf ein Jahr später, am 01.05.1905 der Grundstein für eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Bücherstadt Langenberg gelegt wurde. Bereits nach einem Jahr waren die Bauarbeiten abgeschlossen und der Bismarckturm wurde eingeweiht. Seitdem bietet er jedem der möchte einen fantastischen Ausblick über das wunderschöne Langenberg. Die Gesamtkosten betrugen ungefähr 59.000 Mark, die durch Spenden von Bürgern und Fabrikanten aufgebracht werden konnten. Seit der Eröffnung wurden nur geringfügige Änderungen und Sanierungen durchgeführt, was die Beständigkeit dieses schönen Bauwerks zeigt und die Langenberger hoffen lässt, dass er noch viele weitere Jahre als kleiner Nachbar des 301 Meter hohen Langenberger Senders besteht und durch sein Freizeitangebot viele Besucher in das schöne Städtchen am Deilbach zieht.
140 Gurte, vier Adventures und eine Todesschleuder: Im Kletterpark am Langenberger Bismarckturm, unserer Meinung nach einem der schönsten in Deutschland, können Jung und Alt Nervenkitzel pur und jede Menge Spaß erleben. Sogar das Fernsehen war schon vor Ort. Dany Fenzl, der Leiter des Parks, kam hoch oben zwischen Bäumen und Seilen, Netzen und Schleudern ins Gespräch mit dem Zeus-Reportern Felix Reichmann und Mike Winter.
Was machen Sie eigentlich im Winter, wenn der Kletterpark geschlossen hat?
Ich persönlich mache dann Urlaub, allerdings gibt es andere Mitarbeiter, die in der Zeit im Büro arbeiten.
Wie viele Mitarbeiter sind denn täglich anwesend?
Jeden Tag sind vier bis acht Mitarbeiter vor Ort. Insgesamt sind wir dreißig bis vierzig Mitarbeiter, wenn ma
n unseren zweiten Kletterpark in Bad-Neuenahr mitzählt.
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Der Deilbach und der Hardenberger Bach teilen Langenberg in drei Teile. Der bedeutenste und schönste war in der Frühzeit und ist bis heute noch immer der zwischen den Bächern gelegende Teil. Er ist geprägt vom „Alter Markt“ , früher noch „Kirchhof“ genannt.
Der Ort Langenberg wird 1280 erstmals erwähnt, im Jahre 1600 beherbergte er nicht mehr als 60 Häuser.
Mit dem Bau einer Kapelle am letzten Vorsprung des langen Berges wurde der Grundstein für Langenberg gelegt. Diese war um 1700 baufällig und die Errichtung einer Kirche 1725 schuf Platz und Raum zur weiteren Entwicklung des Ortes.
Spaziert man durch die Straßen Langenbergs, oder schaut von umliegenden Höhen auf das Städchen herab, erkennt man die beherrschende Lage der Kirche im Ortsbild. Nachdem 1773 die Bestattung neben der Kirche verboten wurde, wandelte sich der Name der ehemaligen Begräbnisstätte von „Kirchhof“ zu „Alter Markt“.
Der 30 Meter x 40 Meter messende und auf einer Höhe von 4 Metern gelegende Kirchplatz wird im Nordwesten und Nordosten durch Treppen erschlossen. Zu diesen Treppen führen alle aus nördlicher Richtung kommenden Wege und Straßen Langenbergs, die Stadtbesucher, beinahe unbemerkt, zu dem Platz um die Kirche geleiten.
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In der Schule kann es passieren, dass sich ein Kind verletzt – so auch im Gymnasium Langenberg. Ein Schüler der sechsten Klasse rennt den Flur entlang, stolpert, stößt mit dem Kopf gegen die Tür und fällt schließlich auf den Boden. Der Sechstklässler hat eine Platzwunde! Sofort wird Alarm gegeben: mit einem „Piepser“ werden die Schulsanitäter alarmiert.
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In der deutschen Fußballbundesliga ist aktuell Winterpause. Rekordmeister Bayern München kann auf eine gute Hinrunde zurückblicken. In allen drei Wettbewerben, der Meisterschaft, dem DFB-Pokal sowie der Champions League wurde das Maximale erreicht. Die Münchner haben die beste Abwehr und den besten Angriff der Liga. Auf internationaler Ebene wurde die Gruppenphase in der Champions League, trotz starker Gegner wie Manchester City, gewonnen. Aufgrund dieser starken Hinrunde sehen die Verantwortlichen des FC Bayern keinen Grund auf dem Transfermarkt tätig zu werden.
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Nun ist das Jahr 2011 beendet. Wir haben viel erlebt, gelacht, geweint oder den Atem angehalten. Daher ein schöner Zeitpunkt, sich noch einmal ein paar Ereignisse, die uns 2011 lange Zeit bewegt haben, in Erinnerung zu rufen. Hier also noch einmal 4 Ereignisse des letzten Jahres:
Das 1. Ereignis, was wohl noch allen in Erinnerung geblieben ist, ist der EHEC- Erreger. Er machte unser ganzes Land im Frühjahr unsicher und versetzte alle in Aufruhr. Der EHEC-Erreger (Enterohämorrhagische Escherichia coli) stammt von der Darmbakterie Escherichia coli, kurz E.coli genannt, ab und wurde von Theodor Escherich entdeckt. Diese Krankheit ruft starken Durchfall hervor und bei schwerem Verlauf sogar Nierenversagen, was zum Tod führen kann. Nachdem die Zahl der erkrankten Personen einen rasanten Anstieg nahm – allein in Berlin wurden bis Ende Mai 214 Erkrankte gemeldet – wurde fieberhaft nach dem verantwortlichen Überträger gesucht. Sehr früh gab das Robert-Koch-Institut bekannt, den Erreger auf spanischen Gurken gefunden zu haben. Ein Irrtum, wie sich später herausstellte, die spanischen Gurken trugen nur einen harmlosen Verwandten des EHEC- Erregers. Dies kam jedoch den spanischen Bauern teuer zu stehen. Von heute auf morgen wurden keine Gurken mehr gekauft, überall blieben sie liegen und wurden weggeschmissen, wie auch Tomaten und Salat. Erst später stellte sich heraus, dass Sprossen aus einem deutschen Aufzuchtbetrieb den bösartigen Erreger verbreitet hatten. Als diese aus dem Verkehr genommen waren, ebbte die Krankheitswelle langsam ab und wir durften endlich wieder angstfrei Salat und Gemüse genießen.
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Das Jahr nähert sich wieder einmal dem Ende, Silvester steht schon vor der Tür.
Auch wenn viele noch völlig geschafft sind von den anstrengenden Weihnachtstagen, an welchen die gesamte Familie im Haus war, der Stress geht direkt weiter. Die Planung für Silvester: wie jedes Jahr wird sie soweit herausgezögert, bis nach Weihnachten Silvester kaum noch auf sich warten lässt. Wie soll dieses Jahr gefeiert werden? Eine große Silvester-Party mit vielen Freunden bei einem zuhause oder doch lieber ein gemütlicher Abend mit Raclette oder Fondue im kleinen Kreis der Familie? Keine leichte Entscheidung! Noch dadurch erschwert, dass wie jedes Jahr Kinder und Eltern oder auch Ehepartner unter sich sehr verschiedene Vorstellungen von der Silvester-Feier haben. Eine Familienkrise ist vorprogrammiert! Und bis man sich nach vielen lauten Worten und Türenknallen für eine für jeden (zumindest einigermaßen) akzeptable Lösung geeinigt hat, ist die Feierlaune auch entsprechend schnell vergangen. Wenn sich dann nach und nach alle mit der Situation abgefunden haben, wird plötzlich mit Erschrecken festgestellt, dass nur noch ganze 24 Stunden bleiben, um das Haus für Gäste auf Vordermann zu bringen, für das Essen einzukaufen und etliche andere Vorbereitungen zu machen. Irgendwann ist dann alles erledigt und man findet sich völlig k.o. im gemütlichen Sessel im Wohnzimmer wieder, in der Hand einen Zettel mit einer Liste an Vorsätzen für das vergangene Jahr.
Mit einem etwas beklommenen Gefühl wird der Zettel langsam auseinandergefaltet im Zwiespalt zwischen Hoffnung und Angst, wie viele Vorsätze dieses Jahr erfüllt worden sind oder eben nicht. Ein vorsichtiger Blick auf den ersten Punkt auf der Liste: „Sport treiben – oft und regelmäßig (mindestens 2 mal pro Woche)“ steht da. Naja, wenn man sich das Spazierengehen schönredet und die Skifahrtage auf mehrere Wochen verteilt, könnte man das als erledigt betrachten. Aber ehrlich gesagt, wenn man das nüchtern betrachtet, konnte man diesem Vorsatz wie jedes Jahr nicht nachkommen. „Gesund essen“ – da kein Familienmitglied dieses Jahr lange krank gewesen ist, gilt das wohl als erledigt; zumindest wenn man von den regelmäßigen Nudeln mit Tomatensoße oder Tiefkühlgerichten absieht. (Schade, dass die Kinder keine kleinen Gourmets sind, sondern am liebsten immer das gleiche essen.) Der nächste Punkt: „In aller Ruhe ein Buch lesen“, ob die Zeitschrift im Wartezimmer beim Arzt wohl gilt? Oder das Vorlesen der Kinderbücher für den Kleinsten in der Familie? Es folgen weitere Vorsätze, die Liste ist lang: „Die Gitarre vom Speicher hervorholen und wieder mehr spielen“, „Den Keller und den Dachboden ausmisten“, „die letzten Umzugskartons auspacken“… und weitere Punkte, wie sie jedes Jahr wieder auf der Liste auftauchen. Angekommen beim letzten Aspekt: „Den Weihnachts- und Silvesterstress vermeiden“. Eindeutig nicht erfüllt!
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Liebe Schüler/innen,
endlich fangen die Ferien an und ihr könnt noch schnell die letzten Geschenke kaufen. Wir wünschen euch viel Spaß in euren Ferien und hoffen, ihr könnt irgendwo, vielleicht sogar hier, den Schnee genießen. Kommt gut zurück.
Schulbeginn: 09.01.2012 um 8:00 Uhr.
Eure Redaktion